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Freitag ist Musiktag
(Ausgabe 2014/43)
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Liebe Musikfreunde,

Ende nächster Woche geht es los (Wir eröffnen ja schon fast traditionell zu früh :-) und freuen uns wie bolle: Die 6. startet am 3.11. Wir haben ein paar wirklich tolle Dinge an den Start gebracht, aber vielleicht guckt ihr euch vorher kurz an, was Bela B. zur Plattenladenwoche sagt:
Wir starten schon am 31.10. mit einer echten Deutschland-Premiere:

Motown over Europe

1964 kamen zum ersten Mal Motown Stars für eine Promo-Tour nach Europa und rollten den Soul-Teppich des kleinen Detroiter Labels Motown auch jenseits des Atlantiks aus. Das 50. Jubiläum dieser außergewöhnlichen Bewegung und ihren enormen Einfluss auf die Musikgeschichte würdigen nun Universal Music und Bongartz – Musik in allen Formaten mit einer Reihe großartiger Bilder als Hommage an die Künstler, die Soul und R&B zum Sprung in den Mainstream verhalfen. Diese einzigartige Sammlung zeigt den Aufstieg von Motown Records anhand seltener und bisher unveröffentlichter Fotos der ersten Motown-Künstler, die Europa besuchten. Zu sehen sind Bilder der Jackson 5, Diana Ross, Marvin Gaye und Stevie Wonder auf dem Höhepunkt ihrer Karrieren. Von sehenswerten Fotos von Michael Jackson und seinen Brüdern beim Sightseeing in London bis hin zu Schnappschüssen von Marvin Gaye in einer überschwänglichen Umarmung mit seinem Sohn, bietet diese Sammlung einen Blick auf die Personen hinter der Musik. Vernissage ist nächsten Freitag, 31.10.2014 um 17:00 Uhr

Und natürlich haben wir in der auch Live-Musik mit Plattenladenkonzerten für euch:

Am Dienstag, 4.11.2014 ist um 16:30 Uhr zu Gast bei Bongartz BayFolk nennen die vier (Gitarre & Gesang, Hackbrett, Tuba und Trommeln) ihre Musik. Wir nennen es Freude an Songs, Melodien und Augenzwinkern!

Am Mittwoch, 5.11.2014 präsentieren um 17:00 Uhr ihr neues Album "Soleil" live bei Bongartz. Die zwei kommen in ungewöhnlicher Besetzung und schaffen französischer Leichtigkeit mit Bass und Stimme.

Wir lieben es, dass ihr die bei Bongartz wieder zu einem Ereignis macht und freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen.

Und für alle die es bishierhin mit dem Lesen geschafft haben, gibt es jetzt eine Belohnung: Wir verlosen unter all denen, die uns sagen können bei welcher Band früher sang, 2 Gästelistenplätze für ihr Konzert heute abend im . Schickt uns einfach bis heute (24.10.2014) 12:00 Uhr eineail ;-) Die Gewinner schreiben wir per e-mail direkt an, viel Glück!

beste Grüße und ein musikalisches Wochenende
Peter Bongartz mit Todde Jarks & Peter "Point" Gruner
John Digweed / Nic Muir / John Twelve Hawks "The Traveller"
Tanzbare Collage über den Roman einer fiktiven Parallelgesellschaft
Das dynamische Duo Nick Muir und John Digweed hat es schon wieder getan: Zusammen haben sie einen elektronischen Volltreffer auf ihrem Leib- und Magenlabel Bedrock veröffentlicht. Allerdings sticht das neue Werk "The Traveler” auf besondere Weise hervor. Es ist nicht einfach "nur” gute Soundscapes-Musik, sondern der Soundtrack zu einer Roman-Trilogy von John Twelve Hawks, einem Autor, den sogar sein Verlag nur über ein nicht zu ortendes Satellitentelefon kontaktieren kann. Dass sich diese Romanreihe um eine fiktive Gesellschaft mit krasser Überwachungsstruktur à la "1984 - 2.0” dreht, passt ins Bild. Und diese Geschichte mit der adäquaten, elektronischen Musik zu versehen, war also Digweeds und Muirs Ansinnen. Nun, wohl getan! So spannungsgeladen, abwechslungsreich und vor allem konzeptionell haben wir die zwei Musiker nur selten gehört. Und ähnlich dem Album "The Harlequin, The Robot And The Ballet-Dancer” von Sven Väth (jaja, damals) werden wir mit "The Traveler” auf eine große Reise geschickt. Vorbei an Textpassagen von Twelve Hawks, fliegt das Album über tanzbare Techhouse-Ebenen, gibt immer wieder den Blick frei auf entspannt hängende Ambient-Gärten mit trippigen Groove-Gewächsen und umrankt die Rhythmus- und Sprachsäulen mit allerlei Synthiesoundgirlanden. So wird "The Traveler” zu einem außergewöhnlichen Werk, das neben der lustvoll zu hörenden Musik (nebst bilderreichem Booklet) auch das Interesse an dem Roman weckt. Gerade in diesen Zeiten vielleicht aktueller denn je.
The Traveller
CD, Single 
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Charlie Haden & Jim Hall "Charlie Haden & Jim Hall "
Inspiriertes Live-Dokument der beiden verstorbenen Jazz-Legenden
Charlie Haden & Jim Hall
CD 
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Nachdem im Dezember 2013 der Gitarrist Jim Hall das Zeitliche segnete und ihm im Juli 2014 der Bassist Charlie Haden ins Jenseits folgte, ist nun ein erfreuliches Duo-Konzert der beiden Jazz-Ikonen erschienen. Aufgenommen 1990 beim Montreal International Jazz Festival ist dies ein Leckerbissen für Freunde des Straight-Ahead-Modern-Jazz. Auch ohne Schlagzeug-Unterstützung swingen die beiden mit ansteckender Lust und Lockerheit. Dabei werden die Vorlagen - Klassiker wie Thelonious Monks "Bemsha Swing” oder der Evergreen "Body and Soul”, genauso wie Originale von Haden und Hall wie "Down From Antigua” oder "In the Moment” - als Startrampe für abenteuerlustige Improvisationen genutzt, bei denen die zwei Virtuosen nicht nur die melodischen und harmonischen, sondern auch die klanglichen Möglichkeiten ihrer Instrumente voll ausschöpfen. Die inspirierende Lust am gemeinsamen Musizieren springt einem bei diesem Live-Dokument geradezu an.
Hiss Golden Messenger "Lateness Of Dancers"
Die amerikanischen Folkrocker sind über alle Vergleiche erhaben
Bei noch weitgehend unbekannten Künstlern Namen wie Bob Dylan oder Tom Petty zu bemühen, ist ziemlich gefährlich. Zum einen weil man (a) die Latte ziemlich hoch hängt, es (b) Leute gibt, bei denen nölende Sänger Fluchtreflexe hervorrufen und der Vergleich (c) nicht sehr originell ist. Man braucht also gute Argumente, um das fünfte Album der US-amerikanischen Folkrockband Hiss Golden Messenger trotz der sich aufdrängenden Assoziationen dem geschätzten, rechtschaffen skeptischen Publilkum glaubhaft schmackthaft zu machen. Doch die haben wir: Sänger M.C. Taylor klingt stimmlich zwar ziemlich genau wie Bob Petty, doch dabei näselt er so lässig, als wäre ihm das völlig schnuppe. Außerdem näselt er (falls da jemand wert drauf legt) in weitgehend korrekter Tonhöhe. Zudem lassen die Jungs in ihren entspannten Americana-Sound eine Menge Westcoast-Sonnigkeit einfließen, haben ein exzellentes Händchen für griffige, berührende Melodien und schön zurückgelehnte Grooves, erzählen in ihren Liedern ebenso berührende, lebensnahe Geschichten voll von Zweifel und Hoffnung und arrangieren ihre Musik so luftig und gekonnt sparsam wie Leute, die es nicht nötig haben, sich hinter großem Tamtam zu verstecken. Spätestens beim zweiten Song hat man Tom Dylan vergessen und sieht mal kurz Jackson Browne am Horizont winken - doch auch den lässt man bald hinter sich, je weiter man in diesen schillernden Songkosmos eintaucht...
Lateness Of Dancers
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Vashti Bunyan "Heartleap"
Filigranes Meisterwerk der englischen Songwriterin
Heartleap
CD, LP 
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Hört man die ersten Töne von Vashti Bunyan und versucht sich vorzustellen, wer da diese fliegend zarte Musik macht, man könnte die Assoziation einer jungen Frau in leicht wallenden Feenkleidern haben. Nun, dieser musikalische Schmetterling aus England ist im Jahre 1945 in London geschlüpft ... und "Heartleap” kommt nicht aus den 1970ern, sondern ist tatsächlich das neueste Werk der Folk-Sängerin. Dass es erst ihr viertes Album ist, verdanken wir einer Pause von circa 3 Dekaden - dass wir aber überhaupt seit einiger Zeit wieder etwas von Frau Bunyan zu hören bekommen, ist dem jüngst gewachsenen und anhaltenden Gefallen der MusikliebhaberInnen an Neo-Folk geschuldet. So ist "Heartleap” eines dieser Alben, welche zeitlose Nu-Tudor-Romantik mit herrlichem Folk-Minimalismus verbinden. Zumeist begleitet von Gitarre und leichtem Synthie-Einsatz, manchmal noch von Streichern und Piano, singt sich Vashti Bunyan wie eine unsterbliche Elfe mitten ins Herz. Das Fehlen von griffigen, sofort im Ohr bleibenden Melodien gehört dazu, denn bei dieser Musik muss niemand mitsingen. So intim, so persönlich und so schön sind die Klänge, dass wir nur gebannt dem leise flatternden Geschöpf immer wieder lauschen können - und das solltet ihr auch mal tun.
Kraftklub "In Schwarz"
Heftig, dreist und rotzig: Die Chemnitzer beerben die Ärzte und die Hosen
Im Grunde halte ich mich bei der Vorauswahl der Tonträger für diesen Newsletter an den Grundsatz: Hätte ich genügend Kleingeld übrig, würde ich mir das Teil selbst zulegen (dass ich dann recht bald anbauen müsste, lassen wir mal außen vor). Im Fall von Kraftklub trifft das ganz klar nicht zu. Nicht falsch verstehen: Kraftklub sind absolut dufte - aber definitiv zu laut für einen gestressten Familienvater, der sich nach einem Tag beruflicher Dauerbedröhnung und/oder rabiaten Kindergeschreis erschöpft aufs Sofa plumpsen lässt. Egal - wer noch (oder wieder) ausreichend Restenergie zu verbraten hat, für den sind Kraftklub die Band der Stunde. Muss ich was über die Musik erzählen? Also gut: Ballernder, donnernder, angepunkter Voll-auf-Mütze-Rock’n’Roll, aufgebrachter Sprechgesang mit Refrains für ganz große Hallen und Texte, um die sie selbst die Ärzte beneiden dürften. Gleich beim Opener "Unsere Fans” stellen sie zwanglos ein beliebtes Fan-Sterotyp auf den Kopf: "Unsere Fans ham sich verändert, unsere Fans ham sich verkauft - unsere Fans sind jetzt Mainstream”. Immer dreist nach vorne, keine falsche Bescheidenheit und Angriff ist die beste Verteidigung: "Es ist ein einsamer Krieg gegen den Dreck der mich umgibt”, ruft der welt- und konsumverdrossene Jung-Revolutionär, schießt drei mal in die Luft und zieht in den Krieg - aber keiner zieht mit. Gerade kommt der Paketbote: "Endlich mal vernünftige Musik in dem Laden”, sagt er. Da wird er wohl recht haben.
In Schwarz
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Bongartz. Musik in allen Formaten
Hauptstr. 56
91054 Erlangen
Tel: 09131 9080520



USt. ID: DE 261717343

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