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Freitag ist Musiktag
(Ausgabe 2014/44)
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Liebe Musikfreunde,

So, ab heute Butter bei die Fische, es ist Plattenladenwoche, wir haben Limiteds, Austellung, Livemusik! Im Detail:

Wir starten schon heute mit einer echten Deutschland-Premiere: Motown over Europe

1964 kamen zum ersten Mal Motown Stars für eine Promo-Tour nach Europa und rollten den Soul-Teppich des kleinen Detroiter Labels Motown auch jenseits des Atlantiks aus. Das 50. Jubiläum dieser außergewöhnlichen Bewegung und ihren enormen Einfluss auf die Musikgeschichte würdigen nun Universal Music und Bongartz – Musik in allen Formaten mit einer Reihe großartiger Bilder als Hommage an die Künstler, die Soul und R&B zum Sprung in den Mainstream verhalfen. Diese einzigartige Sammlung zeigt den Aufstieg von Motown Records anhand seltener und bisher unveröffentlichter Fotos der ersten Motown-Künstler, die Europa besuchten. Zu sehen sind Bilder der Jackson 5, Diana Ross, Marvin Gaye und Stevie Wonder auf dem Höhepunkt ihrer Karrieren. Von sehenswerten Fotos von Michael Jackson und seinen Brüdern beim Sightseeing in London bis hin zu Schnappschüssen von Marvin Gaye in einer überschwänglichen Umarmung mit seinem Sohn, bietet diese Sammlung einen Blick auf die Personen hinter der Musik. Vernissage ist heute, 31.10.2014 um 17:00 Uhr Wir schmeissen uns in Schale, haben Afri-Cola, Orangina, Prosecco & Motown-Sound und wir freuen uns auf euch!

Am Dienstag, 4.11.2014 ist um 16:30 Uhr zu Gast bei Bongartz BayFolk nennen die vier (Gitarre & Gesang, Hackbrett, Tuba und Trommeln) ihre Musik. Wir nennen es Freude an Songs, Melodien und Augenzwinkern! (s. auch unsere Empfehlungen)

Am Mittwoch, 5.11.2014 präsentieren um 17:00 Uhr ihr neues Album "Soleil" live bei Bongartz. Die zwei kommen in ungewöhnlicher Besetzung und schaffen französischer Leichtigkeit mit Bass und Stimme.(s. nochmal auch unsere Empfehlungen)

Wir lieben es, dass ihr die bei Bongartz wieder zu einem Ereignis macht und freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen.



beste Grüße und ein musikalisches Wochenende
Peter Bongartz mit Todde Jarks & Peter "Point" Gruner
5/8erl In Ehr'n "Yes We Does"
MundartSoulPop aus Österreich: Leiwand!
Nun sind meine Sprachkenntnisse als Fischkopp bei allem was südlich des Harzes gesprochen wird eher mäßig. Dennoch entwickelte sich in den letzten Jahren eine gewisse Affinität nicht zuletzt in Richtung des alpenländischen Idioms. Eine besonders charmant morbide Wortwahl pflegt ja gemein hin der Wiener. Hat man, wie bei der vorliegenden CD von 5/8erl in Ehr’n, gleich fünf Bewohner der österreichischen Haupstadt im Ohr, ist der Griff zum Weinglas nicht weit. Aber die Jungs und das eine Mädel der Band sind weit davon entfernt Heurigen-Musik à la Hans Moser zu kredenzen. Wenn auch das neue Album "Yes We Does” von folkloristischem Duft begleitet wird, so ist es vielmehr durchzogen von souligen Songwriter-Elementen, die in entspannt akustischer Atmosphäre ein feines Lächeln zaubern. Die beiden Sänger Max und Bobby durften ihre Sangeskünste ja schon auf Fivas wunderbaren letzten Album zum Besten geben (Stichwort: "Ois leichtet!”) und zeigen natürlich auch auf "Yes We Does” wie außerordentlich schön sie zusammen harmonieren. Dass ihre Musik noch dazu groovt, ohne jemals von einem Schlagwerk begleitet zu werden, ist ein weiteres Prädikat für das Quintett. Zurück zur Sprache: Selbst wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass die Sinnzusammenhänge wirklich gut sind, so bedeutet die Absenz eines Textheftes eine gewisse Herausforderung für mich. Und da ich vor dem Schreiben dieser Rezension noch keine Gelegenheit fand, mich so tief in die gesungenen Worte zu verweben, dass ich belastbare Aussagen über deren Inhalt treffen könnte, ende ich mit einer Zeile, die ich irgendwie verstanden habe und die mir sehr gefallen hat: "i hob koa Uhr / i hob vü Zeit / die Wöt sie draht sich / sie draht sich weiter” In diesem Sinne ...
Yes We Does
CD 
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DJ Koze "Reincarnations - The Remix Chapter Part 2"
Der Hamburger Elektro-Guru mit seiner zweiten unglaublichen Remixsammlung
Reincarnations - The Remix Chapter Part 2
CD, LP 
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Wie immer fehlen mir die Worte bei Dj Koze , denn einen genialeren Remixer mit überwältigerenden, musikalischen Visionen gibt es in Deutschland wohl kaum. Schon zum zweiten Mal präsentiert er uns eine Sammlung seiner Wiedergeburten anderer Produzenten Lieder. Und immer klingt es auch wie ein "neues” Koze-Album. Er schafft es einerseits die Seele der Originale von Super Flu, Moderat, Herbert, Mount Kimbie, Caribou oder Who Made Who (und vieler mehr) lebendig zu halten und gleichzeitig dem Ganzen seinen unverkennbaren Stempel aufzudrücken. Und dieser Stempel ist ein ganzes Universum blinkender Sternschnuppen, die aber keineswegs gerade ihre Bahnen am Firmament ziehen. Ok, der Beat ist zwar oft clubbig und tanzbar (gut so), aber die Sounds Koze’s Klangkosmos’ schwirren, eiern und wabern lustig umeinander. So ein wenig muss man natürlich positiv bekloppt sein (siehe Cover), um der etwas angeschrägten Musik des ehemaligen Fishmobs alles abgewinnen zu können; nicht jeder kann einem Grüppchen sonnig besoffener Bienen folgen, die durch die Boxen summen oder manchmal torkeln, aber mit DJ Kozes "Reincarnations Part 2” kann man das lächelnd lernen. Wir können Euch jedenfalls nur anraten, diese Reise in DJ Kozes seltsam liebevolle Welt der Musik anzutreten und sie wie einen klingenden Urlaub zu genießen - denn: Music is okay!
Impala Ray "Old Mill Valley"
Überschwenglicher Westcoast-Folkrock made in Bavaria
Auf ihren Promotion-Fotos geben sich die Münchner Folkies Impala Ray gerne mal zünftig bajuwarisch, doch davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Denn keinesfalls steht hier eine neue LaBrassBanda-Kopie in den Startlöchern, sondern eine äußerst kompetente Neo-Folk-Kapelle us-amerikanischer Ausrichtung - nur dass hier eine Tuba statt einem Bass zum Einsatz kommt. Eigentlich handelt es beim Namen Impala Ray um das Pseudonym des Sängers und Songschreibers Rainer, aber ob sich das Ganze als Soloprojekt oder Band versteht, soll uns hier mal egal sein. Auf alle Fälle bestechen die Vier mit fast schon klassischen Tugenden: Markantes Songwriting ohne Scheu vor großen, weltumarmenden Melodien, sparsame, semi-akustische Instrumentierung und eine Spielfreude, welche sie bei unzähligen Auftritten auf den Straßen und Plätzen der Republik kultiviert haben. Ein pluggerndes Banjo, akustische Gitarren, reduziertes Schlagwerk, besagte Tuba, hier mal eine Geige, dort mal eine Orgel - Westcoast inspirierte Americana made in Bavaria. Aufgenommen wurde die Scheibe übrigens im Altmühltal - bei offenem Fenster, weswegen es mitunter auch recht nett zirpt und zwitschert. Zur Zeit sind Impala Ray mit dem Münchner Blues-Wunderkind Jesper Munk unterwegs, für welchen sie am 4. November 2014 im E-Werk die Vorgruppe geben. Davor geben sie bei uns um 16.30 Uhr im Rahmen der Plattenladenwoche ein kleines, feines Plattenladenkonzert!
Old Mill Valley
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Musee Mecanique "From Shores Of Sleep"
Himmlisch schöne Folkpopsongs über Häfen und das Wasser dazwischen
From Shores Of Sleep
CD, LP 
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Nachdem wir uns in den vergangenen Jahren vor lauter tollen Folk-, Folkrock- und Folkpop-Platten kaum retten konnten, ist es in letzter Zeit doch etwas ruhig geworden im Land der bärtigen Naturburschen und Waldfeen. Da kommen Musee Mecanique mit ihrem oppulenten zweiten Album gerade recht. Namensgeber dieses US-amerikanischen Quintetts ist das gleichnamige, am Hafen von San Francisco gelegene Museum, das eine außerordentliche Sammlung an uralten, mechanisch betriebenen Musikinstrumenten und diversen Glücksspielgeräten beherbergt. Häfen und der oft gefährliche Weg von einem zum anderen sind denn auch das beherrschende Thema dieses schönen, schwelgerischen Albums, welches tatsächlich so leicht und sehnsuchtstrunken klingt, wie das Cover bereits vermuten lässt. Über einer entspannten Grundierung von akustischer Gitarre, Bass und Drums entfalten sich Streicher, Waldhorn, Oboe oder auch mal eine singende Säge und noch öfter zarte, mehrstimmige Gesänge, welche sich mit schlafwandlerischer Sicherheit über abenteuerlich mäandernden Harmonien entfalten. "From Shores of Sleep” ist so liebevoll und detailreich arrangiert, dass man auch nach dem 10. Durchlauf noch neue Facetten entdeckt. Sehr sphärisch, sehr eigen, sehr mutig und bei aller süßen Verträumtheit nie langweilig. Den Begriff "Folk” muss man hier sehr weit fassen, erinnert das Album doch öfter auch an Brian Wilson oder gar Claude Debussy. Dass Alela Diane bei einigen Stücken Background singt, verwundert trotzdem nicht.
Ah Voix Bass "Soleil"
Spannendes Debüt der charmanten, französischen Sängerin und ihrem Nürnberger Bassisten
Wie gut Stimme und Bass harmonieren können, wurde uns bereits von Le BangBang vorgeführt. Wie das ganze mit konkret frankophonem Einschlag klingt, werden wir am Mittwoch dem 5.11.14 im Rahmen der Plattenladenwoche erfahren. Dann geben Ah Voix Bass um 17:00 Uhr ein Plattenladenkonzert bei uns im Laden. Natürlich können wir Euch dazu bereits das Debüt-Album "Soleil” präsentieren auf dem sich die klar perlende Stimme von Dany Tollemer und das virtuose Umgehen von Lutz J. Mays am Bass perfekt zu einer sonnigen Mischung ergänzen. Das hierbei nicht nur eingängige Popsongs kreiert werden, sondern beide gekonnte kleine Experimente entfleuchen, macht Ah Voix Bass eigenständig und auch ein wenig ungewöhnlich. Wir sind sehr gespannt auf dei Live-Umsetzung und empfehlen Euch dieses Konzert nebst Tonträger wärmstens.
Soleil
CD 
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Neu in unserem DVD-Ständer
Feine Filme fürs Sofa
Film "Good Vibrations"
Idealismus, ein Plattenladen und Belfast 1979
Good Vibrations
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Inhalt
Während in seiner Heimatstadt Belfast der Krieg zwischen den radikal protestantischen und katholischen Lagern tobt, eröffnet Terry Hooley 1976 seinen Plattenladen Good Vibrations. Hooley glaubt an die Versöhnungskraft des Reggaes, wird aber von einer musikalischen Revolution mitgerissen, als er den Punk entdeckt und zum Konzertveranstalter und Bandmanager wird. Als Mentor und Förderer der Punk-Kids wird er zur Leitfigur einer Großfamilie, doch finanziell wie auch als Ehemann und Familienvater scheitert er. Terry Hooley wird mit seinem Plattenladen im bürgerkriegsgeschädigten Nordirland eine Oase der Hoffnung. Feelgood-Movie über ein Belfaster Punk-Original aus den Siebzigerjahren.
Pressestimmen:
"Dynamische Dramödie vor der Kulisse Belfasts, die Terri Hooley, dem sogenannten "Paten der Punkszene Belfasts", ihren Tribut zollt. " (Variety)
"Leichtfüßiger und sympathischer Film über ein nahezu vergessenes Kapitel der irischen Punk-Rock-Geschichte. "(The Hollywood Reporter)
"...eine mitreißende Geschichte... "(Empire UK )
Bongartz. Musik in allen Formaten
Hauptstr. 56
91054 Erlangen
Tel: 09131 9080520



USt. ID: DE 261717343

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