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Freitag ist Musiktag
(Ausgabe 2014/51)
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Liebe Musikfreunde,

nun kommt also die Weihnachtswoche und damit das letzte mal 'Freitag ist Musiktag' für dieses Jahr. Deshalb einige "Wichtigkeiten" für eure letzten Weihnachtseinkäufe und die schöne Zeit zwischen den Jahren:
Heute sind wir bis 19:00 Uhr, morgen, am 4. Adventssamstag bis 18:00 Uhr für euch da, Montag und Dienstag ganz normal den ganzen Tag von 10:00 bis 19:00 Uhr und am Heiligabend von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Genug Zeit also, um auch kurz vor Weihnachten noch entspannt Schönes einzukaufen. Natürlich sind wir auch zwischen den Jahren immer für euch da, wenn kein Feiertag ist, mit einer Ausnahme: An Silvester haben wir dieses Jahr geschlossen! Am 26.12. wird kein Newsletter erscheinen, am 2.1.2015 kommt 'Freitag ist Musiktag' mit unseren ganz persönlichen Top 5.

Wir wünschen euch deshalb jetzt schon ganz und gar schöne, friedliche und auch musikalische Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr und vielen Dank für ein sehr schönes 2014.

Bis wir uns hier wiederlesen und nachdem wir uns im Laden gesehen haben, könnt ihr uns auch noch auf anderen musikalischen Gebieten "besuchen": Todde könnt ihr schon morgen ab 22:00 Uhr auf mit seiner Sendung "Headz" hören, Peter spielt am 29.12. ab 20:00 Uhr mit The Magictones in der und Point ist mit seinen Spielverderbern am 30.12. ab 20:00 Uhr in der Galerie zu Gast.
Jede Menge Musik also,

beste Grüße und musikalische Weihnachten
Peter Bongartz mit Todde Jarks & Peter "Point" Gruner
Thompson "Family"
Familientherapie - Die Thompsons in trauter Folk-Eintracht
Das mit den Musikerfamilien soll ja nicht so einfach sein. Fast alle berühmten Musikerehepaare haben sich früher oder später getrennt (okay, viele andere auch), was bedauerlich ist, aber andererseits verdanken wir diesem Umstand auch einige der besten Platten und Anekdoten der Popgeschichte. Im Falle von Richard und Linda Thompson wären das "Shoot out the lights” und ein berühmter Tritt vors Schienbein auf der Bühne. Nach mehr als 30 Jahren scheinen die alten Wunden nun soweit verheilt, dass sich Sohn Teddy, bekanntlich ebenfalls ein begabter Musikant, nun an eine Familien-Zusammenführung der besonderen Art gewagt hat: "Family” heißt das Album der Familie Thompson nicht umsonst, musizieren hier doch Mama, Papa, Söhne, Töchter und Schwiegersohn in trauter Eintracht. Neben Initiator Teddy Thompson schrieben auch beide Eltern, seine Schwester Kami und ihr Ehemann James Walbourne sowie Neffe Zak Hobbs neue Songs für das Album. "My father is one of the greats to ever step on the stage, my mother has the most beautiful voice in the world” singt Teddy im Titelsong und grüßt mal eben Sean Lennon - so von Promi-Sohn zu Promi-Sohn. Ansonsten bewegt sich der Thompson-Clan auf vertrautem Gebiet: Beschwingter, federnder Folkrock, wunderschöne Balladen mit English-Folk-Einschlag, eine knackige Rock’n’Roll-Nummer, etwas Country, etwas Blues, ein sphärisch-mystisches Gitarren-Instrumental. Nicht nur die wechselnden Lead- und Backgroundstimmen machen dies zu einem ungewöhnlichen Thompson-Album, auch die überraschend positive Grundstimmung scheint zu bestätigen, dass hier tatsächlich so etwas wie eine musikalische Familientherapie gelungen ist. Muss man noch erwähnen, dass Lindas Stimme eine der bewegensten dieses Planeten ist - und Richards ein ewiger Gott an der Gitarre?
Family
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Burnt Friedman & Daniel Dodd-Ellis "Cease To Matter"
Immer wieder große Dub-Qualität mit Kunst-Anspruch: Burnt Friedman
Cease To Matter
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Der gebürtige Coburger Bernd Friedmann aka Burnt Friedman, aka Drome, aka Nine Horse u.v.a. bringt mit bestechender Regelmäßigkeit recht feine Tonträger raus. "Cease to Matter” ist, bei wohl korrekter Zählweise sein (Achtung!) vierzigstes Album ... ein paar wenige Remix-Alben eingeschlossen. Hu! Das hätte ich auch nicht geahnt, selbst wenn sein sogenannter "output” mir schon immer als recht üppig auffiel. Weniger üppig ist hingegen die Instrumentierung seiner diverse Dub-Kleinode. So reduziert sich auch der aktuell erschienene Tonträger auf die wesentlichen Sounds eines gestandenen Elektro-Dub Albums: Groove, ein paar wenige Melodiegeber nebst spaciger Effekte und hin und wieder eingestreute, unaufdringliche Sprachschnipsel des Sängers und Schauspielers Daniel Dodd-Ellis. Dabei hat Burnt Friedman wie bei fast all seinen Projekten die Angewohnheit, quasi keine nervigen Klänge aus seiner Ton-Schatztruhe zu greifen. Auch "Cease To Matter” ist damit eine schicke Hörreise durch die wunderbar verspulte Welt des 49-jährigen Musikers, dessen vornehmlichste Aufgabe es wohl ist, der geneigten Hörerschaft feuilletonistischen Wohlklang zu liefern - und das hat wieder einmal sehr gut funktioniert.
Younee "Jugendstil"
Klassik meets Jazz mal anders: Schöne, originelle Variationen ohne Schranken
Der Versuch, die Klassik und den Jazz einander anzunähern, ist wohl schon fast so alt wie der Jazz selbst. Manch konstruierter Quatsch ist dabei herausgekommen, aber auch viel Schönes, Inspiriertes; Werke, die zeigen, dass sich diese scheinbar so verschiedenen Genres doch eine Menge zu sagen haben. Das Tolle an der jungen koreanischen Pianistin Younee ist, dass sie gar nicht in Genres zu denken scheint. Eine gute Komposition ist für sie lediglich das qualitativ hochwertige Rohmaterial, aus welchem sie mit ihren talentierten Händen vollkommene eigene Kunstwerke schafft. Das berühmte Eingangs-Thema aus Beethovens 5. Symphonie wird bei ihr zum "Fate Blues”, die "Promenade” aus Mussorgskys "Bilder einer Ausstellung” zur "Reminiscence”, "Die Moldau” schimmert im blauen Mondlicht. Freilich, Younee verlässt sich ganz auf den Wiedererkennungswert dieser populärsten aller Klassik-Hits, aber wie sie diese mit reichlich Blue-Notes und improvisatorischer Vorstellungskraft in einem vollkommen neuen, aber immer stimmigen Bild erscheinen lässt, ist schon einzigartig. "Jugendstil” - damit ist nicht nur eine Verbeugung vor der künstlerischen Lebenshaltung der 1890er Jahre gemeint, sondern auch ein junger, unverbrauchter Zugriff auf scheinbar abgegriffene Themen. Eine tolle Klavier-Platte, die Gegensätze vereint: vertraut und überraschend, beruhigend und herausfordernd.
Jugendstil
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Kenny Barron & Dave Holland "The Art Of Conversation"
Noch ein tolles Piano-Bass-Album für Jazz-Gourmets
The Art Of Conversation
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Die Kunst der Konversation - ein hohes kulturelles Gut, welches heute in der Musik (und ganz speziell im Jazz) wohl besser gepflegt wird, als im alltäglichen Leben. Erst vor wenigen Wochen durften wir Euch das vertrauliche nächtliche Zwiegespräch des Pianisten Keith Jarrett mit dem kurz nach der Veröffentlichung des Albums verstorbenen Bassisten Charlie Haden vorstellen. In gleicher Besetzung und ähnlichem Ansatz präsentieren nun Pianist Kenny Barron und Bassist David Holland ihr erstes gemeinsames Album - und klingen doch ganz anders. War der Grundtenor des Duo Jarrett/Haden eher verträumt, intim, meditativ, so klingen Barron/Holland über weite Strecken wesentlich lebhafter. Bis auf Charlie Parkers "Segment”, Thelonious Monks "In Walked Bud” und Duke Ellingtons "Daydream” stammen die Stücke zu etwa gleichen Teilen aus der Feder der beiden Jazzlegenden: Auf den in einem ruhigen Latinfeeling pulsierenden Einstieg mit Hollands "The Oracle” folgt mit Barons "The Only One” eine leichtfüßige Bebop-Nummer, die trotz ihrer monkschen Reibungen immer im perlenden Fluss bleibt. Stücke wie "Rain” oder "In Your Arms” sind dagegen ganz innige Versenkung: Musik, die die Zeit aus den Angeln hebt. Zwischen diesen Polen pendelnd, gestalten die beiden ihre Soli ihren unterschiedlichen Instrumenten zum Trotz im gleichen Geist: Eloquent, aber nie geschwätzig, virtuos und stets von zeitloser Eleganz. Letzteres kann man ohne zu Zögern dem ganzen Album attestieren, welches übrigens beim stilprägenden, frisch reanimierten Impulse-Label erschienen ist.
Live Foyn Friis "With Strings"
Bezaubernd eigenwilliger Jazz-Pop aus Norwegen
Manche Künstler scheinen vom Himmel zu fallen. Live Foyn Friis? Nie gehört. Auf ihrer Website erfährt man, dass sie Norwegerin ist, in Dänemark ausgebildet wurde und in Skandinavien wohl kein so unbeschriebenes Blatt mehr ist wie hier. Na gut, versuchen wir es also mit einer ganz unbedarften musikalischen Annäherung. Wie so viele skandinavische Sängerinnen bewegt sich auch Frau Friis behende zwischen Pop, Jazz und Folk - und klingt doch vollkommen eigen. Und das liegt nicht nur an den der Platte ihren Namen gebenden luftigen Streichern, sondern in erster Linie am vollkommen eigenständigen Songwriting der Norwegerin. Wie sie schon im ersten Stück "Time Goes Too Slow” die Melodie mit glasklarer Stimme und strahlendem Ausdruck über hohe Berge und durch tiefe Täler führt, während Band und Streicher die Musik dazu schwerelos flattern lassen wie Wäsche auf der Leine im Sommerwind, das weist die Dame sofort als eine ganz besondere Künstlerin aus. Auch die folgenden acht Songs sind ganz bezaubernd: Federndes Besenschlagzeug, eine glucksender Kontrabass, eine warm perlende Jazzgitarre, eine hingebungsvoll entrückte Stimme und immer wieder diese ganz und gar unkitischigen Streicher. Auch die dunkleren Schattierungen, wie beim entfernt an Portishead erinnernden "You Got There First” beherrschen sie souverän. Mädchenpop? Aber sicher. Oder mag hier wer keinen Pop und keine Mädchen?
With Strings
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Jamie Cullum "Interlude"
Souveräne Coolness: Cullum singt mal wieder puren Jazz
Interlude
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Wir erinnern uns: Vor gut zehn Jahren wurde Jamie Cullum tatsächlich als Jazz-Sänger gehandelt, einer jener Nachwuchs-Crooner, die Frank Sinatra oder Sammy Davis jr. nacheiferten. "Twentysomething” hieß das Album dazu, welches ihn blitzartig in die luftigsten Höhen des Showbiz katapultierte. Danach wurde Cullum zusehends poppiger - jedoch keinesfalls schlechter, wie er zuletzt mit dem famosen Album "Momentum” bewiesen hat. Jetzt aber serviert uns eine der begnadesten Rampensäue der Jetztzeit wieder ein wachechtes Jazzalbum. Doch, doch, das kann der immer noch: Ray Charles "Don’t you know” oder das durch Miles Davis bekannte "Walkin’” swingen lässig mit Hut und Krawatte, wobei Cullums rotzig-raues Organ genau die Lebemann-Attitüde vemittelt, die dieser Sound auch braucht. "Good Morning Heartache” im Duet mit Laura Mvula, mit melodramatischen Streichern und gestopften Trompeten schön aufgepimpt, klingt herrlich verkatert und beim unverwüstlichen "Don’t let me be misunderstood” schaut tatsächlich Everybody’s Darling Gregory Porter vorbei. Äußerst cool auch Cannonball Adderleys Souljazz-Klassiker "Sack o’Woe” bei dem die schwarzen, spitzen Schuhe ganz von selbst zu tanzen anfangen. Souverän gesungen, toll musiziert und aufgenommen wie früher: Live, in einem großen Raum, direkt auf ein analoges Tape. Guter Junge!
Neu in unserem DVD-Ständer
Feine Filme fürs Sofa
Zündfunk "Zündfunk Radio Show"
Bayerische Radiokultur zum Sehen
Inhalt:
"Was ist Zündfunk?" fragt Roderich Fabian in seiner Jubiläums-Sendung zum 40. Geburtstag dieses Radiomagazins auf Bayern 2. Antwort: Das Sprachrohr einer alternativen Szene wie auch die Keimzelle vieler Künstlerkarrieren. "Pop and Politics" und aktuell die lebendige Auseinandersetzung mit der Netzkultur prägen den Zündfunk. Ein Jahr begleitet der Dokumentarfilm diese einzigartige Sendung, zeigt, wer hinter dieser Insel geistreichen Radioschaffens steckt - wer recherchiert, ersinnt, interviewt, textet, kritisiert, produziert und moderiert. Der Film ist bei Redaktionssitzungen dabei, wenn die Weichen für die ungewisse Zukunft im Internetzeitalter gestellt werden, wenn Moderatorenteams auf Herz und Nieren geprüft werden, wenn Künstler wie The Notwist, Adam Green oder Franz Ferdinand im Studio befragt werden und Musik machen. Und beim Geburtstagsfest singt Neneh Cherry nicht nur ein Ständchen, sondern gibt auch Ratschläge, wie man älter wird und sich dabei stets neu erfindet.
Zündfunk Radio Show
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Bongartz. Musik in allen Formaten
Hauptstr. 56
91054 Erlangen
Tel: 09131 9080520



USt. ID: DE 261717343

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