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Freitag ist Musiktag
(Ausgabe 2016/19)
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Liebe Musikfreundinnen & -freunde,

eine alte Weisheit sagt ja, der Mittwoch sei der kleine Freitag. Das stimmt umso mehr, wenn dank Feiertag am Donnerstag vor einigen von euch ein langes Wochenende liegt, darum machen wir diese Woche auch den Mittwoch zum Musiktag und den kommenden Freitag zum langen Musikeinkaufstag :-) In Erlangen ist , d.h. ihr könnt mit allen Sinnen genießen und auch bei uns am Freitag bis 23:00 Uhr einkaufen. Kommt mit den Öffentlichen, mit dem Fahrrad oder zu Fuß, denn die Hauptstraße wird mit allerlei Genüssen protzen und da gehören fahrende Autos nunmal nicht dazu.
Kommenden Montag, 9.5.2016 begrüßen wir euch um 17:00 Uhr gerne zu unserem Plattenladenkonzert mit . Wir sind davon überzeugt, dass das toll wird, kommt also zahlreich und sinnvollerweise nach Möglichkeit ein gutes Viertelstündchen früher, das schont unsere Nerven und die der Künstlerin und lässt euch in Ruhe genießen.



beste Grüße, ein musikalisches Wochenende und buy local
Peter Bongartz mit Todde Jarks & Peter "Point" Gruner
Lumineers "Cleopatra"
Heiß ersehnter Folkrock-Nachschub für schwärmerische Gemüter
Donnerwetter: Wer sich für sein zweites Album knapp vier Jahre Zeit lässt, ist entweder extrem tiefenentspannt oder leidet unter einer Schreibblockade. Das aus Denver stammende Folkrock-Trio The Lumineers ist 2012 mit seinem titellosen, überschwenglichen Debüt ziemlich durchgestartet und hat auch unter unserer Kundschaft viele Freunde gefunden. Den Verdacht, dass den Dreien schon jetzt die Luft ausgegangen wäre, wiederlegen sie nun endlich mit "Cleopatra”. Und ganz ähnlich wie die legendäre ägyptische Königin Gerüchten zufolge einen recht aufwendigen Lebensstil führte, gehen auch die Lumineers jetzt mehr in die Vollen: Mehr Druck, mehr elektrische Gitarre, mehr Hall - trotzdem ist die Produktion von Simone Felice (ja, genau, der von den Felice Brothers) noch meilenweit vom bösen Adjektiv "überproduziert” entfernt. Das Wesentliche, nämlich die nach wie vor ungemein schönen, packenden, unverschämt catchy Songs, bleibt im Fokus. Und nach wie vor lieben die Songwriter Wesley Schultz (Gesang, Gitarre) und Jeremiah Fraites (Drums, Piano) die ausladenden, süffigen Melodien, die schwerelos über weiten amerikanischen Landschaften zu schweben scheinen und sie lieben die großen Themen: Liebe, Glaube, Hoffnung, Verlust, Schmerz, Tragik! Kein Wunder, dass so viele ihrer Songs Frauennamen tragen (Ophelia, Cleopatra, Angela) und logisch, dass sie schwärmerische Seelen damit in Wallung bringen. Womit wir wieder beim Thema wären: Gute Dinge brauchen ihre Zeit.
Cleopatra
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Starwalker "Starwalker"
Ferienmusik für Fortgeschritte: Sternen-Pop aus dem Air-Umfeld
Starwalker
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Warum nicht mal irgendwo zwischen dem Pferdekopfnebel und Beteigeuze Urlaub machen? Warum nicht während der Reise dorthin Starwalker hören? Zu weit für einen Wochenendtrip? Vielleicht. Aber mit dem Sound dieses Projekts auf den Ohren, ist jede Distanz zu meistern. Der Air-Mann JB Dunckel und sein kongenialer Mitstreiter Bardi Johannsson (Bang Gang) erschaffen auf ihrem Debüt-Album diese unsagbar schöne Stimmung, die bereits diverse Air-Songs umwehte, fügen dem Ganzen aber mehr Lied und eine zumindest zunächst größere Griffigkeit bei. So ist der Opener "Holiday” tatsächlich ein feines, nicht überbordendes, aber reichlich positiv gehaltenes Gute-Laune-Lied, welches augenblicklich dieses kindliche "Juhuu-Ferien-Gefühl” auslöst. Auch die folgenden Lieder geizen nicht mit schönen Melodien, setzen sich aber von der Startrampe mit luftigem Auftrieb ab und steuern mehr oder weniger zielsicher in All; und immer positiv bleibend, wie uns das schwebende "Losers Can Win” deutlich macht. Starwalker treffen auf ihrem Weg ins Universum rein klanglich sogar mal auf Daft Punk. Doch wo diese das Laserschwert kreisen lassen, üben sich Dunckel und Johannsson lieber in lieblicheren Vocoder-Blubberblasen. Also quasi Endmonster versus Einhorn - und mit Starwalker haben wir eher Letzteres im Ohr ... Na, dann: 3 ... 2 ... 1... lift off!
Brian Bromberg "Full Circle"
Der grandiose Bassist entfacht ein Straight-Ahead-Jazz-Feuerwerk
Auf dem Cover sehen wir eines von diesen lustigen Photoshop-Späßchen: Der Künstler am Kontrabass, der Künstler am halbakustischem Bass, der Künstler am Schlagzeug - zeitgleich in einem Raum spielend. Der Prince des Jazz? Written, arrangend, produced and performed by Brian Bromberg? Nun ja, fast. Tatsächlich spielt der us-amerikanische Meisterbassist, der wirklich schon mit jedem namhaftem Künstler zwischen Jazz und Pop im Studio war (zu viele um sie hier zu listen) sämtlich Bässe und fast alle Drum-Parts selbst. Das ist an sich noch nichts so ungewöhnliches, im Jazz allerdings schon, da hier die Interaktion eigentlich über allem anderen steht. Somit ist das Erstaunlichste an diesem Album, dass man ihm das Track-By-Track-Aufnahmeverfahren in keiner Sekunde anhört: Alles klingt wie eine spontane, inspirierte Session. Über die energetischen Rhythmus-Tracks des Meisters legen Pianist Randy Waldman, Trompeter Jimmy Saunders, Saxophonist Doug Webb, Posaunist Nick Lane und weitere Gäste gepfefferte Riffs und spritzige Soli, wobei auch hier Mr. Bromberg immer wieder für Glanzlichter sorgt: Seine Soli auf dem Kontra- und Piccolobass (der klingt wie eine Gitarre) sind ein wahrer Wirbelsturm! Eine grandiose, feurig-inspirierte, hochvirtuose Straight-Ahead-Jazz-Platte, die einen weiten Bogen von Oldtime-Jazz über Swing bis zu Hardbop und Souljazz schlägt.
Full Circle
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Dj Koze Pres. "Pampa Vol. 1"
Schickt Euch nicht in die Pampa: Dj Koze präsentiert ersten Label-Sampler
Pampa Vol. 1
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Stefan Kozalla alias Dj Koze alias Kosi Kos alias Adolf Noise hat viele Namen, aber nur ein Label: Pampa Records! Ein Label, welches der gebürtige Flensburger natürlich nicht nur aus purem Eigennutz gegründet hat, sondern auch um dem Dj-Einerlei aus breitbeinigem Großraum-Minimal-Geboller etwas Musikalisches entgegen zu setzten und natürlich, um über diesen Tehno-Tellerrand hinaus zu blicken. Ein großes, aber vor allem gelungenes Vorhaben, wie nicht nur diverse Maxivinyl-Veröffentlichungen, sondern auch Kozes eigene Veröffentlichungen beweisen. Mit "Pampa Vol. 1” präsentieren wir Euch im Namen des Herrn Kozalla nun also den ersten Sampler mit ausschließlich neuen und exklusiven Liedern verschiedenster Künstler. Musik die von ElectroHop bis Technokunst überall mal vorbeischaut, dafür aber immer die etwas weniger ausgetretenen Pfade beschreitet. Die ausgewählten Stücke habe alle etwas Besonderes, Unverwechselbares. Zwar liegen auch hier gerne mal "normale” 4-to-the-floor Beats zugrunde, aber selbst dann umweht jeden dieser Tracks eine sympathische Spleenigkeit: hier mal eine kleine sirrende Melodie, da mal ein wenig Gesang, umkränzt von lustigen Loops und feinsten, einzigartigen Arangements. Neben Dj Koze, der sich aber vornehm Norddeutsch zurück hält, finden wir auf "Pampa Vol. 1” so illustre Mitbekloppte wie : Roman Flügel, Funkstörung, Michel Cleis, Die Vögel, Stimming, Mount Kimbie, Gold Panda uvm. ... Sogar Lianne La Havas vereweigt sich per Matthew Herbert Remix auf dieser in allen Belangen gelungenen Compilation. Also, all ihr Freund_innen exquisiter Elektro-Sounds, besorgt Euch dieses Doppelalbum - es lohnt sich!
Der Klassik Tipp
Klassisches für Einsteiger & geübte Hörer
Khatia Buniatishvili "Kaleidoscope - Mussorgsky, Ravel, Stravinsky"
Das Klavier der Georgierin malt Bilder im Kopf
Die georgische Pianistin Khatia Buniatishvili gesteht ganz offen ein, dass sie sich immer von ihren Emotionen leiten lässt. Was aber passiert in solchen Momenten, in denen die Emotionen mit einem durchgehen, in denen das Adrenalin die Steuerung außer Kontrolle geraten lassen könnte? Für Buniatishvili bedeutet das nun gerade eine besondere Herausforderung. Selbstverständlich folgt sie dem, was der Komponist vorgegeben hat und was ein Stück erfordert. Sie muss technisch perfekt und souverän jedes einzelne Werk interpretieren. Wohl aber genießt sie dabei auch immer ein Gefühl der Freiheit und Selbstbefreiung. Sie spricht sogar von einer Art Hypnose, der Loslösung, und empfindet bei manchen Recitals, sie gebe sich einer Art "totalen Improvisation" hin. Diese Freiheit und Spontaneität spürt man nun auch auf ihrem aktuellen Album "Kaleidoscope". Mit Mussorgskys "Bildern einer Ausstellung", Ravels "La Valse" und Ausschnitten aus Strawinskys Ballettmusik "Petruschka" sind echte Klassiker des Klavierrepertoires vertreten. Es sind aber auch durchweg Stücke, die parallel in groß besetzten Orchesterversionen existieren. Buniatishvili will den Orchesterklang nicht imitieren, wohl aber die Vielfarbigkeit der Partituren auf dem Flügel zum Ausdruck bringen. Und außerdem will sie Bilder in den Köpfen ihrer Hörer entstehen lassen, denn alle drei Werke evozieren auf sehr unterschiedliche Weise bildliche Vorstellungen.
Kaleidoscope - Mussorgsky, Ravel, Stravinsky
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Bongartz. Musik in allen Formaten
Hauptstr. 56
91054 Erlangen
Tel: 09131 9080520



USt. ID: DE 261717343

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