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Freitag ist Musiktag
(Ausgabe 2015/30)
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Liebe Musikfreunde, liebe Musikfreundinnen

Heute ist bei uns die große Punkquartett-Lese-Sause! Um 17:00 Uhr freuen wir uns auf die Suicides, die aus ihrem neuen Album "Sterben verboten" lesen (!!), Fragen beantworten, selbstverständlich Autogramme geben.... Es wird bestimmt eine besondere Veranstaltung, der Eintritt ist frei, kommt zahlreich!
Direkt danach ist soviel Festival-Wochenende, dass wir uns aufteilen müssen. Wir von haben einen Stand bei kommenden Sonntag (und natürlich auch bei kommenden Mittwoch) und gleichzeitig werdet ihr einen Teil unserer Gesichter auch bei sehen können. Sich zu entscheiden ist schwer, aber beide auszulassen wäre schon fast fahrlässig, wir freuen uns also drauf euch entweder am Dechsendorfer Weiher oder am Marienberg zu treffen.
Bei unseren Vorstellungen der kleinen feinen Festival im Großraum fehlt jetzt ansonsten nur noch das vom 7. bis 9. August. Hier empfehlen wir: Holt euch schon mal Wochenendkarten bei uns im Laden und nehmt ein Programm mit, nächste Woche stellen wir euch an dieser Stelle dieses wunderbare Festival noch ein bisschen näher vor. Und natürlich haben wir auch für all diejenigen, die ihre Musik einfach auf der Terrasse genießen wollen, wieder ein paar leckere Empfehlungen dabei,

beste Grüße und ein musikalisches Wochenende
Peter Bongartz mit Todde Jarks & Peter "Point" Gruner
Watkins Family Hour "Watkins Family Hour"
Herrlich entspanntes Americana-Album von zwei fachkundigen Geschwistern
Familienbands, die größtenteils aus engen Verwandten bestehen, haben in den USA eine lange Tradition, welche in letzter Zeit eine kleine Renaissance zu erleben scheint: Man denke nur an das famose, kürzlich erschienene Werk der Haden Triplets oder die Mutter-Sohn-Kooperation von Ellen und Ben Harper. Die Watkins Family Hour passt prima in diese Reihe, vor allem, weil man sich auch hier im engen Familien- und Freundeskreis auf mehr oder weniger tradtionelles amerikanisches Liedgut besinnt. Was für Sean (Gitarre, Gesang) und Sara Watkins (Geige, Gesang) naheliegend ist, schließlich sind die beiden Geschwister Gründungsmitlglieder der Alternative-Country-Band Nickel Creek. Für ihre Familienstunde haben sie einige illustre Freunde wie den Tastenprofi Benmont Tench (Tom Petty & The Heartbreakers), die Sängerin Fiona Apple und einige mehr um sich geschart und ein Album eingespielt, welches so herbstgolden warm klingt, wie ein Nachmittag mit lieben Freunden. Das Programm umfasst entspannt swingende Country-Heuler wie Harland Howards "Where I ought to be”, sehnsüchtige Songwriter-Balladen wie Bob Dylans wunderbares "Going Going Going”, leichtfüßigen Countryrock wie Fleetwood Macs "Steal your heart away” oder ein herrlich verschmitzt klimperndes Blues-Lamento wie "Prescription for the Blues” - alles mit allerfeinster songdienlicher Delikatesse auf akustischen Instrumenten gespielt von reifen, post-ambitionierten Menschen, für die Musik in allererster Linie ein Stück Lebensqualität bedeutet. Die sich dann auch ganz schnell auf den Hörer überträgt...
Watkins Family Hour
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Anoushka Shankar "Home"
Zurück zu den Wurzeln: Indische Ragas in einer ihrer schönsten Formen
Home
CD 
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Da haben die Schreiber des Pressetextes zu diesem Album ja mal ein wenig daneben gegriffen ... Nein, "Home” markiert nicht das nächste Album Anoushka Shankars, das sich mit Weltmusik-Crossover beschäftigt, sondern ist vielmehr seit 2006 ("Live At Carnegie Hall”) das erste Album, auf dem sich die Tochter des Sitar-Meisters Ravi Shankar als Sitar-Virtuosin durch und durch präsentiert. Eine Hommage an ihren Vater und eine Besinnung auf ihre Herkunft. Und natürlich ist Anoushka in den letzten Jahren nicht weniger meisterlich in der Beherrschung dieses schwierigen Saiten-Instruments geworden. So verzaubert uns Norah Jones Halbschwester mit ruhigen bis aufgeweckten Klängen aus Indien und lässt mir sofort das Wasser im Munde zusammen laufen - jetzt ein zünftiges Chicken Tikka Masala oder doch lieber süße Gulab Jamun? Mmh, lecker!
Galactic "Into The Deep"
Galaktischer Funk & Soul-Spaß aus New Orleans
Ähnlich wie Kollege Trombone Shorty gelingt es Galactic, der seit Mitte der 90er Jahre scharfen Funk-Bombe aus New Orleans, die Traditionen der Crescent City - den Second-Line-Funk, den Soul, den Jazz - mit viel Experimentierfreude in die Jetztzeit zu überführen. Auf ihrem neunten Studioalbum gibt sich die Band nun extrem vielseitig. Hörbar von The Meters inspirierte Instrumentals, Funk-Soul-Kracher wie das an Sly Stone angelehnte "Higher and Higher” mit JJ Grey am Mikro, die fantastische Soul-Ballade "Into the deep” mit Macy Grey oder das bluesige Gospel-Soul-Feeling von "Does it really make a difference” mit Mavis Staples - Galactic nehmen uns mit auf einen kurzweiligen Trip durch eine Stadt, die nach wie vor Musik lebt und atmet. Trotz aller Vielseitigkeit ist "Into the deep” eine stimmige, runde Produktion: Ein unglaubliche tighte Band, tolle Gast-Stars, schöne Arrangements und gutes Songwriting - ein Riesenspaß von Anfang bis Ende!
Into The Deep
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Eva Klein "Nothing to add"
Großartiger Folk-Jazz von einer noch unbekannten Bajuwarin
Nothing to add
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Unverhofft kommt oft: Nein, Eva Klein hatten wir nun wirklich nicht auf dem Schirm. Glück für uns, dass wir durch eine Kundenanfrage auf diese wahrhaft hochkarätige Münchener Singer-Songwriterin aufmerksam geworden sind: Frau Kleins Debütalbum "Nothing to add” ist ein Volltreffer ohne Abstriche. Ganz nach dem Prinzip "weniger ist mehr” präsentiert die Sängerin und Gitarristin ihre ausgereiften Songs mit lediglich zwei Akustikgitarren und einem Kontrabass. In der goldenen Mitte zwischen Folk, Jazz und Blues entspinnt Klein mit warmer, ausdrucksstarker Stimme und genauso virtuoser wie songdienlicher Gitarrenarbeit ihre fast schon beängstigend perfekten Lieder, die schon beim ersten Hören klingen wie Klassiker. Dass zu allem Überfluss auch der Sound den höchsten Ansprüchen genügt, macht "Nothing to add” für uns zum Geheimtipp des Sommers. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Chemical Brothers "Born In The Echoes"
Alles was das elektronische Herz höher schlagen lässt!
Wie schon im Zuge der neuesten Leftfield in unserem Newsletter angekündigt, hier nun also endlich auch die neue Chemical Brothers! Und "Born In The Echoes” ist wohl wieder ein kleiner Meilenstein. Tom Rowlands und Ed Simons merkt man ihre über 20-jährige Leidenschaft und Erfahrung für Big Beat und andere tanzbare Rhythmen der elektronischen Musik in jeder Sekunde an. Ein wenig fühlt sich der aktuelle Longplayer wie ein "Best Of” an - also, man stelle sich Hits wie "Hey Boy Hey Girl” oder "Galvanize” vor, nehme die Sounds, die man am meisten an den Brüdern schätzt und bastele sich im Geiste neue Lieder aus so ähnlichen Klängen. Das macht nicht nur Spaß, sondern regt immer wieder an, kitzelt die Trommelfelle und ist ziemlich aufregend. Die Chemical Brothers entpuppen sich dabei fortdauernd als Meister des Spannungsbogens und der elektronischen Sägezähne. Achtung Zahnarztbohrer! Gleich der erste Track fühlt euch auf den Zahn und ist eine melodische Alternative. Und auch das Big-Beat-Pop-Monster "Go” dringt tief ... Das klingt jetzt vielleicht alles nach "Nerv getroffen”, aber bei den Chemical Brothers seichtes Geblubber zu erwarten, wäre vermessen. Zum Ausklang wird es zwar etwas gemütlicher, aber ansonsten schraubt, groovt, bleept und beept sich "Born In The Echoes” durch die Tracks und verlangt volle Aufmerksamkeit von den HörerInnen. Also nix für Nebenbei oder entspannte Stunden - hier wird elektronisch gerockt!
Born In The Echoes
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Bongartz. Musik in allen Formaten
Hauptstr. 56
91054 Erlangen
Tel: 09131 9080520



USt. ID: DE 261717343

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