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Philipp Greter - "Logic Chaos"

DubTronika oder ElektroDub aus Luzern - Philipp Greters gar nicht so chaotisches Klanguniversum!

 

 

Ach, von daher weht der Wind ... Der Klangtüftler und Keyborder Philipp Greter ist Teil der sagenumwobenen Dub-Kombo Dub Spencer & Trance Hill ... ja, dann ist auch klar, warum das Album so (gut) klingt, wie es eben klingt! Ok, wo DS&TH auf eigenhändig gespielte Instrumente Wert legen, geht es bei Greter deutlich elektronischer zu. Obwohl allein agierend, klingt seine Produktion dichter und voller, als die jener obig erwähnten Band. Und wo “die Gruppe” trotz aller Spacigkeit noch erdig am Boden wurzelt, driftet Herr G. weit hinaus ins Dubuniversum aus Bleeps und Bloops; aus (laaaaangen) Echos und (viiiiiel) Hall, wo es fein fiept und lässig loopt und wo der gemächliche Groove den Körper in samtige Schwingungen versetzt ... Aber so gehört sich das natürlich auch bei einer amtlichen ElektroDub-Platte! Und dann kommen wir nochmal zum außerordentlich gelungenen Sound von “Logic Chaos”: Kurz beschrieben würde ich sagen: Wow! Na gut, ich mach’s etwas länger - es ist ja immerhin ein Album auf dem die meisten Lieder über sieben Minuten spielen - und lobpreise den unglaublich räumlichen Raum der durchweg luftigen Gesamtkomposition. Auch drückt uns Philipp Greter nicht mit Monsterbässen an die Wand. Denn obwohl bei zunehmender Lautstärke die Klangentwicklung immer intensiver wird (logisch!), erschallt die Musik dabei weiterhin unaufdringlich und transparent. Trotz aller Länge und Dubbigkeit blubbert das Album auch nie einfach nur so vor sich rum. Vielmehr gelingt es Greter einen ganz eigenen Spannungsbogen zu kreieren, der die (gute) Laune fördert ohne fordernd zu sein. Somit dann doch in einem Wort: Wow!!
Den Vinylisten unter uns sei allerdings verraten, dass es „nur“ eine Maxi mit Remixen zu dem Track „Urban“ gibt. Die sind aber auch „Wow“!

 

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