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CD der Woche
CD, LP 
Leon Bridges "Coming Home"
Vermutlich das beste Soul-Album des Jahres
Retro-Soul-Alben gibt es derzeit mehr als genug. Was unterscheidet die Spreu vom Weizen? Der 25-jährige Texaner Leon Bridges ist hierfür ein gutes Beispiel: Während die meisten seiner Kollegen und Kolleginnen den typischen Sound, die Produktionsmethoden und den Songwriting-Stil der Stax-, Atlantic- und Motown-Ära lediglich um seiner selbst Willen reproduzieren, so geht es bei Bridges ganz offensichtlich nicht um die Verpackung, sondern um den Inhalt. Was bei den ersten Tönen noch daherkommt wie eine weitere Sam-Cooke-Jackie-Wilson-Otis-Redding-Gedächtnisplatte, entpuppt sich schnell als das Manifest eines jungen Künstlers, der den Sound der Prä-Beatles-Ära ganz offensichtlich als ideales Ausdrucksmittel für sein kreatives Talent entdeckt hat (Während viele einen auf Retro machen um von ihrer eigenen Ideenlosigkeit abzulenken). Vom dringlichen Rhythm&Soul des Titelsongs über das hypnotisch swingende "Brown Skin Girl” zum beherzt rockenden "Flowers” und dem traumhaft gospelnden "River” zum Schluss - hier ist ein großer Songwriter und phänomenaler Sänger am Werk, der sein Herz sprichwörtlich auf der Zunge trägt und fähig ist, die Seele seiner Zuhörer ohne Umwege zu erreichen. Nebenbei: Tolle Band, schöne Background-Chöre, warme, erdige, sehr "anaolog” klingende Produktion. Hier stimmt einfach alles.
   
Veranstaltungen
03.07.2015  - 20:00 Uhr  - Katharinenruine, Nürnberg  - 17 Hippies
Präsentiert von Bongartz - Musik in allen Formaten
Unsere Empfehlung des letzten Albums in 'Freitag ist Musiktag' findet ihr

Die 17 Hippies sind eine der innovativsten Bands, die es derzeit in Deutschland gibt. Genre-Bezeichnungen wie Weltmusik reichen nicht aus, um zu beschreiben, wie die vielköpfige Band ihre musikalischen Stärken und ihre Experimentierfreudigkeit in den letzten Jahren zu Höchstform gebracht hat.
Apropos Musikeranzahl: zählen ist zwecklos! 17 klingt einfach gut und der Bandname bedeutet nicht unbedingt das, was einem als erstes in den Sinn kommt.
Seit ihrem 18-jährigen Bestehen haben sie 13 Alben veröffentlicht. Gleichzeitig touren sie seit Jahren mit 12 Musikern weltweit und haben mittlerweile in über 20 Ländern Konzerte gegeben.
Anfangs noch von eingängigen Melodien und Grooves traditioneller Musik geprägt, entwickelten sie schnell ihren eigenen Stil, der wesentlich von den einzelnen Musikern und ihrem akustischen Instrumentarium geprägt wurde. Balkanrhythmen haben dem anglo-amerikanischen Rock/Pop/Jazz-Background der Mitglieder neue Impulse gegeben und die Musik der 17 Hippies zu einem unverwechselbaren Sound verdichtet.
(KunstKulturQuartier) 
12.07.2015  - 20:00 Uhr  - Katharinenruine, Nürnberg  - Y'akoto
Präsentiert von Bongartz - Musik in allen Formaten

"Y'akoto ist zurück! Nachdem ihr gefeiertes Debüt "Babyblues" in Deutschland von Fans und Musikpresse gleichermaßen mit Begeisterung aufgenommen wurde, mit dessen Mischung aus Folk, Pop und Singer/ Songwriter-Soul mit Afro-Approach sie kurzerhand ein neues Genre namens Soul Seeking Music aus der Taufe gehoben hat. In den letzten Jahren spielte Jennifer Yaa Akoto Kieck alias Y'akoto unzählige Shows in Deutschland, Frankreich und Polen und performte mit Kolleginnen wie Erykah Badu, Nneka oder Joy Denalane.

Jetzt hat die Künstlerin die Veröffentlichung ihres zweiten Albums bekannt gegeben, das den Titel "Moody Blues" trägt. "Moody Blues" ist erneut musikalisch begleitet von Kahedi (Max Herre, Samon Kawamura und Roberto die Gioia), Mocky und Haze sowie dem Londoner Produzenten Ben Cullum. Die 26 jährige lässt auf dem zweiten Longplayer ihren künstlerischen Blick um einiges weiter schweifen, auf der Suche nach Antworten auf all die unzähligen Fragen des Lebens, nach dem bestmöglichen Song und nicht zuletzt nach sich selbst." (KunstKulturQuartier) 
12.07.2015  - 15:00 Uhr  - E-Werk  - Heimspiel – Das Festival
Bongartz - Musik in allen Formaten präsentiert euch Heimspiel – Das Festival zusammen mit Doppelpunkt.de

Bereits seit über 10 Jahren trifft sich unter dem Motto "Heimspiel" die Erlanger Songschreiber-Szene in unregelmäßiger Regelmäßigkeit im Café Brazil oder anderen kleinen Lokalitäten zu familiären Konzerten, bei denen zu sparsamer akustischer Begleitung jeweils drei selbst verfasste Songs zum Besten gegeben werden. Immer wieder lädt man sich dazu auch Gäste aus der Region ein – und erstaunlich oft wird dabei auf Deutsch gesungen.
Grund genug, einige dieser talentierten Songpoeten in einem etwas größerem Rahmen zu präsentieren. Heimspiel – das Festival versammelt eine Auswahl der besten deutschsprachigen Künstler/innen und Bands aus der Region im luftigen Grün des E-Werk-Gartens.
Der bereits mit mehreren Preisen dekorierte Pianist und Sänger Tim Köhler aus Breitengüßbach singt mit rauer Stimme unprätentiöse Lieder, die am Wesentlichen rühren, während es seine Band versteht mit nobler Zurückhaltung ein Maximum an Wirkung zu erzielen.
Die in Fürth aufgewachsene Sängerin und Gitarristin Lena Dobler hat bereits den Kulturpreis der Stadt Fürth eingeheimst, ist in Japan aufgetreten und zählt mit ihrem eigenwilligen Indiepop zu den außergewöhnlichsten jungen Talenten Süddeutschlands.
Sale und die Gildes des guten Geschmacks wiederum arbeiten beharrlich an ihrer Version tanzbarer, intelligenter Popmusik – und haben seit kurzem mit der Vertonung von Texten des Dialektdichters Fitzgerald Kusz die fränkische Sprache für sich entdeckt.
Auch die Erlanger Lokalmatadoren Point & Die Spielverderber fahren mitunter gehörig in die Beine: Lakonische Alltagspoesie und skurriler Sprachwitz treffen auf Rhythm & Blues, Rock'n'Roll, Folk, Jazz und Funk.
Der junge Erlanger Raphael Kestler wird in Begleitung des "Godfathers of Heimspiel" Nicolas Schmidt auftreten. Kestler hat sich mit seinem hochpoetischen, zarten Liedermacherfolk eine treue Fangemeinde erspielt.
Tom Liwa wird das Festival als einziger "auswärtiger" Gast mit seinem Auftritt adeln. Der Duisburger Sänger, Songschreiber, Gitarrist, Ukulele- und Banjospieler hat Mitte der Achtziger Jahre die Band Flowerpornoes gegründet und daneben eine Vielzahl hochgelobter Alben unter eigenem Namen veröffentlicht.
Im Anschluss an die letzte Band zeigen wir ab ca. 22:00 Uhr im Open Air Kino den Film: "Rio Reiser - lass uns'n Wunder sein".
(E-Werk Erlangen) 
News
22.06.2012  - Folge uns auf Facebook
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