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CD der Woche
CD, LP 
My Bubba "My Bubba Goes Abroader"
Origineller, entspannter World-Folk aus Skandinavien
Kommt optisch daher wie so ein tropisches Electro-Chillout-Ding, klingt die ersten Sekunden wie eine esoterische Meditationsmusik und dann plötzlich wie das, was My Bubba sind: Ein skandinavisches Frauen-Duo mit einem herrlich entspannten, exotischen World-Folk-Pop-Sound. "Island”, der erste Song, klingt so wie es sich anfühlen muss, wenn man sie tatsächlich gefunden, die einsame Insel, wo alle Sorgen so fern sind wie Regenwetter und überzogene Dispos. Eine Akustikgitarre schaukelt sich in einem lässigen Offbeat-Rhythmus, ein Kontrabass wiegt sich in der warmen Brise und eine sanfte Frauenstimme singt, dass es ihr leid tue, dass sie ihn hat sitzen lassen. Das bisschen Melancholie lässt sich freilich recht gut ertragen, in der Hängematte, Kokosmilch schlürfend. Bei der nächsten Nummer singen sie zu nichts als einem klappernden Rhythmus. Einfache, direkte, fast unschuldige Musik, welche sich nicht nur von karibischen Stilen, sondern vor allem auch von altem Folk und Country inspieren lässt. Und genau dies rettet My Bubba vor dem Abdriften in gefällige Wellness-Gefilde: Ihre Erdung im Folk und die damit verbundene Fähigkeit, Geschichten zu erzählen. Wenn es eine bessere Sommermusik gibt, dann wollen wir die hören!
   
Veranstaltungen
10.09.2014  - 20:00 Uhr  - LUX Kirche, Nürnberg  - Roger McGuinn
Eine Bongartz - Musik in allen Formaten Live-Empfehlung

Es gibt wenig Musiker, die einen derart nachhaltigen Einfluss auf die Rockgeschichte hatten und immer noch haben wie Roger Mcguinn. Dem legendären Mastermind, Bandleader, Sänger und 12-String-Gitarrist von "The Byrds".
Mit Songs wie "Mr. Tambourine Man", "Turn Turn Turn", "Eight Miles High" oder "My Back Pages” schrieben "The Byrds" nicht nur den Soundtrack von "Easy Rider" sondern vielmehr den Soundtrack ihrer Generation. Sie waren die Band, welche Folk-Rock 1966 über Nacht berühmt machte. Roger McGuinns 12-String Rickenbacker bestimmte den Sound einer Band, die heute immer noch auch bei jungen Bands zu den größten Einflüssen zählen.
Er war Leader und Mastermind der "Byrds" und ist bis zum heutigen Tage ein wunderbarer Solo-Künstler, der seit seinen Auftritten mit Bob Dylan und Tom Petty nicht mehr in Deutschland on Tour war. 
11.09.2014  - 20:00 Uhr  - E-Werk  - Baba Zula
Bongartz - Musik in allen Formaten präsentiert euch Baba Zula zusammen mit Radio Z

Oriental Dub aus der Türkei! Die Band auf dem Label von DJ Shantel (Essay Recordings)! Die Band aus dem Fatih Akin Film "Crossing The Bridge" ! Funkhaus Europa ist schon lange Fan und schreibt: " Oriental-Dub-Avantgarde vom Bosporus, die auch schon internationale Prominenz angezogen hat: BaBa ZuLa aus Beyoðlu, dem quirligen Künstlerviertel Istanbuls, haben es faustdick hinter den Ohren. 1996 gründeten sie sich als Zweig der legendären türkischen Artrocker ZeN. Startpunkt der Bandhistorie war ein "Purzelbaum im Sarg": Perkussionist Lebent Akman, Saz-Spieler Murat Ertel und Darbuka-Spezialist Emre Ortel entwarfen einen Soundtrack für den kurios benannten Film um einen Autodieb, der sich in einen Pfau verliebt.  ... [mehr]
18.09.2014  - 20:00 Uhr  - E-Werk  - Fiva & Gäste
Fiva wird euch präsentiert von Bongartz - Musik in allen Formaten

Das Gute liegt so nah. Oder auch 3 Stunden und 56 Minuten entfernt. Das ist zumindest exakt die Distanz die Fiva in den letzten sechs Monaten unzählige Male zwischen München und ihrer Immer-wieder-mal- Heimat Wien zurückgelegt hat. Ihr fünftes Studioalbum entstand in Zusammenarbeit mit dem Wiener Musiker Trio Herbert Pirker, Stephan Kondert und Philipp Nykrin. Die klassische Schlagzeug/Bass/Piano- Besetzung der nach dem Ort ihres ersten Tre ens benannten Herren Wallenstein, ist in die Produktion des neuen Albums einge ossen – wie wohl es da auch jede Menge andere Klänge zu hören geben wird. Das Fundament der Instrumentals hat die tighte Groove-Einheit gemeinsam eingespielt, was in Kombination mit Fiva’s unbestreitbarem Improvisationstalent jetzt schon für ordentlich Vorfreude auf kommende Live-Shows sorgen sollte!

Textlich übt sich Fiva in der großen Kunst, die kleinen Momente zu beobachten. Vor allem das Schlachtfeld Alltag und seine Nebenschauplätze werden von Fiva in ihren Songs wortreich und pointiert berappt und besungen (letzteres erledigen mitunter auch recht prominente Gäste - mehr wird noch nicht verraten). Mit Fiva’s jahrelangem Weggefährten Sebastian Schwarz aka DJ Radrum an den Turntables wird die Band komplettiert. Das Fazit fällt dabei vorsichtig optimistisch aus: "Das Beste", meint Fiva in der im Mai erscheinenden ersten Single, "ist noch nicht vorbei". Wort drauf!  
News
22.06.2012  - Folge uns auf Facebook
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