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CD der Woche
CD, LP 
Steve Dawson "Solid State & Loose Ends"
Der Kanadier erweist sich als Meister nordamerikanischer Rootsmusik
Ähnlich wie sein US-amerikanischer Kollege Joe Henry ist der kanadische Gitarrist, Sänger und Songschreiber Steve Dawson einer jener Musiker, die als Produzent und Sessionmusiker so gefragt sind, dass ihr eigenes musikalisches Schaffen darüber etwas in den Hintergrund gerät. Schade eigentlich, denn der Mann, der unter anderem Alben von Kelly Joe Phelps, Old Man Ludecke oder Jim Byrnes produziert hat, entpuppt sich auf seinem siebten Album "Solid State & Loose Ends” ein weiteres mal als ein außerordentliches Talent in Sachen amerikanischer Roots-Musik. Die Grenzen zwischen Country, Blues, Folk und Southern-Swamp-Rock sind bei ihm fließend, sein Songwriting ist durchgehend souverän und äußerst vielfältig. Zum Basis-Backing von Drums und Bass gesellen sich Mandoline, Orgel, manchmal eine Geige, ein Akkordeon oder Bläser. Das Highlight ist freilich Dawsons exzellentes Spiel auf der Slide- und Pedal-Steel-Gitarre, das so flüssig und inspiriert klingt wie bei den größten Meistern der Zunft. Und auch klanglich lässt das Album keine Wünsche offen.
   
Veranstaltungen
10.12.2016  - 20:00 Uhr  - E-Werk, Erlangen  - Martin Kohlstedt
Martin Kohlstedt wird euch präsentiert von Bongartz - Musik in allen Formaten

Unmittelbar tastet sich Martin Kohlstedt in den Körper aus Holz, Filzhämmern und Stahlsaiten vor. Der junge Komponist aus dem Thüringer Eichsfeld belässt es aber nicht bei einem anonymen Fingerspiel, sondern öffnet sich unaufhörlich mit jeder Bewegung und jedem Anschlag. Jenseits von deutungsschwerer Klassik oder konstruiertem Pathos wird sich hier am reduziert Persönlichen versucht. Kohlstedts Spiel ist keine Inszenierung eines Werkes, sondern das musikalische Gespräch ... [mehr]
26.03.2017  - 20:00 Uhr  - E-Werk, Erlangen  - Ala.ni
Ala.ni wird euch präsentiert von Bongartz - Musik in allen Formaten
Unsere Empfehlung des aktuellen Albums in ‘Freitag ist Musiktag’ findet ihr

Ala.ni ist eine bemerkenswerte Künstlerin, eine echte Entdeckung. Mit furiosen Auftritten beim Reeperbahn Festival oder dem Haldern Pop zog sie ihre Zuhörer bereits in den Bann, jetzt kommt sie auf Tournee durch Deutschland.
Die Stimme der Britin mit den karibischen Wurzeln ist ein Edelstein  ... [mehr]
28.03.2017  - 20:00 Uhr  - Hirsch, Nürnberg  - Akua Naru
Akua Naru ist eine Bongartz - Musik in allen Formaten Liveempfehlung
Unsere Empfehlung des aktuellen Albums in ‘Freitag ist Musiktag’ findet ihr

Akua Naru, die ›First Lady des Global Hip Hop‹, meldet sich mit einer neuen Deutschland-Tour in 2017 zurück! Nachdem sie bereits 2016 allein in Deutschland rund 40 Konzerte spielte, kommt sie im März 2017 mit einer ausgedehnten Tour zurück und gibt erste Einblicke in noch unveröffentlichte Songs.
Mit ihrer Musik bringt sie den schon verloren geglaubten weiblichen Concious-Rap zurück - und das direkt aus Köln. Doch hört man auch nur einen ihrer Songs, wird einem klar, dass die rheinische Domstadt unmöglich die einzige Station in Akua Narus Leben gewesen sein kann. Afrikanische Rhythmen und Klänge, Einflüsse aus Jazz, Blues und Soul durchziehen die smoothen Beats und ergeben zusammen mit Akua Narus ausdrucksstarker Stimme einen Sound, dem man sich nur schwer entziehen kann. Vergleiche mit den Rap-Poetinnen Lauryn Hill oder Bahamadia liegen auf der Hand. Die in den USA geborene Künstlerin ist die älteste Tochter einer Bank- und Supermarktkassiererin und des Angestellten einer Krankenhauswäscherei. Als sie sieben Jahre alt war, kehrte ihr Vater der Familie den Rücken. Nach dem schmerzhaften Verlust des Vaters versuchte Akua Naru sich erstmals darin, selbst zu schreiben und verbrachte viel Zeit in der Kirche. Ihre Großmutter war Leiterin des Kindergottesdienstes und ihre Tante leitete den Kirchenchor der Gemeinde. Die Erfahrungen eröffneten Akua Naru nicht nur die afroamerikanischen Traditionen der Oratorien und geistlichen Musik, sondern auch eine Welt, die von weiblicher Tatkraft, Widerstandskraft und Führungskompetenz geprägt war. Ein Hip Hop-begeisterter, gleichaltriger Onkel ermutigte dann seine Nichte dazu, ihre selbstverfassten Gedichte – ganz im Stile der Oratorien ihrer Pastorin – im Rhythmus von Instrumentals zu rezitieren. Was als Spiel begann, wurde im zarten Alter von acht Jahren zu Akuas erstem Rap. Während ihres Urbanistik-Studiums in Camden, New Jersey befasste sie sich insbesondere mit der Frage nach den geografischen und ökonomischen Faktoren, die bis zum heutigen Tage für die Benachteiligung von Menschen anderer Hautfarbe verantwortlich sind und ganze Communities zerstören, wie sie damals am Beispiel ihres eigenen Wohnortes tagtäglich vor Augen geführt bekam - immerhin galt die restlos verarmte Industriestadt Camden aufgrund ihrer hohen Mord- und Verbrechensrate als "gefährlichste Stadt der USA". Eine Reihe von Gewaltverbrechen, deren Zeugin sie wurde, veranlassten Akua die USA zu verlassen. Eine zweijährige Reise, auf der sie immer wieder als Musikerin auftrat, führte sie zunächst durch Südostasien und nach China, ehe sie letztlich in Deutschland Halt machte. Akua Naru teilte sich die Bühne bereits mit Künstlern wie Patrice, Tete, Ursula Rucker, Blitz the Ambassador, Elzhi, Wax Taylor, dem englischen Rapper TY, Mic Donet und dem deutschen Power- Produzenten JR & Ph 7. Darüber hinaus arbeitete sie im Rahmen eines Features bereits mit Tuneyards und der legendären Angelique Kidjo und mit Ahmir "Questlove" Thompson, Drummer und Kopf der Roots. Mit ihrer Band spielte Akua Naru bereits auf Bühnen in der ganzen Welt, u.a. in Indien, Rumänien, Nigeria, USA, Kanada, Brasilien, Russland, Deutschland, Schweiz, Simbabwe, Frankreich, La Réunion, Guadeloupe, Kap Verde, Portugal, Georgien, Jordanien und Senegal.(Concertbüro Franken) 
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22.06.2012  - Folge uns auf Facebook
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