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CD der Woche
CD, LP 
Melanie De Biasio "No Deal - Remixed"
Uns fehlen die Worte: Melanie De Biasio Remixed!
Wenn wir uns darüber "streiten”, ob jetzt die Remixe eines der besten Alben des letzten Jahres noch besser sind, als die ohnehin schon genialen Originalversionen, dann nennt man das wohl Luxusproblem. Es passiert aber auch nicht so oft, dass eine Remix-Sammlung dermaßen gelungen ist und fast unabhängig vom eigentlichen Album existieren kann. Melanie De Biasios "No Deal Remixed” ist aber eine solche Außnahme-Erscheinung, die vom ersten Ton fesselt. Geht das Original der Belgierin ziemlich entspannt und sehr minimal zu Werke und lässt einen nebulösen Jazz-Club im Geiste auftauchen, so ist "No Deal Remixed” immer wieder auffordernd zappelig und ziemlich dancefloor-lastig. Der Eröffnungs-Song "I Feel You” im Eels Remix kommt zwar ohne Beats und wie die Urversion sehr schwebend getragen daher, wird aber mit ein paar Streichern und Holzbläsern angereichert und gewinnt dabei an seltsamer Schönheit. Doch schon "The Flow” im neuen Klanggewand von The Hex ist ein kleines, fluffig-fröhliches Rhythmus-Monster, dass mit viel Drive um die Ecke biegt und aus "No Deal” wird im Handumdrehen von Seven Davis Jr. eine Jazz-House-Nummer. Melanies Stimme tritt, wie bei Remixen gerne üblich, ein wenig in den Hintergrund, wird mit allerlei feinen Effekten manchmal zu etwas völlig Neuem (z.B. "Sweet Darling Pain” im Chassol Remix) und bleibt dabei aber immer das zentrale Universum, um dass die Remixer wie Satelliten kreiseln. Wem also das Original-Album von Melanie De Biasio bislang immer zu schläfrig oder gar zu jazzig war, der wird mit "No Deal Remixed” vielleicht zufriedener sein; letztendlich kommt man aber an beiden Alben nicht vorbei.
   
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22.06.2012  - Folge uns auf Facebook
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